Ein Schwein

Das „ICH“ ist wirklich voll das Schwein,
erst legts Dich rein
und Du denkst „fein“
und eh Du dich versiehst,
wird auch Dein „selbst“ ein Schwein.

Und: Schwein, wer solls verübeln,
wird immer wieder sein,
ganz durch und durch ein Schwein.

Drum, sollts Dich mal besiegen,
lass Dich nicht unterkriegen,
und kehre in Dich ein
und kehr es aus Dir raus
das sollte machbar sein.

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Rückschritt

Kaum ist Ramadan vorbei
hab ich wieder zwei bis drei
Kilo wieder reingeholt
und die Ehrfurcht vor dem Brot,
mir ersetzt durch Völlerei.

Ja, ich hab noch Nachholtage,
doch ich hab auch, keine Frage,
reichlich Zeit dafür im Winter,
warum Eile? Mensch, ich bin ja,
bis dahin noch nicht im Grabe.

Der Ramadan, als Monat, ist
ein Lehrer, den man schon vermisst,
direkt nach seines Endes Fest
und wenn man sich dann hängen lässt,
dann bleibt von seinen Lehren nichts.

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Lichttritt des Monats Ramadan

Es gibt ein Licht, das auf uns strahlt,
auf unser Tuch oder den Bart,
geschickt von der Barmherzigkeit
von Gott, für uns, zur Fastenzeit.
#monatramadan

Auch Müdigkeit den ganzen Tag,
und auf der Zunge: weißer Belag
sowie ein Bauch, der „Hunger!“ schreit:
Ja, Mensch, auch das ist Fastenzeit.
#körperlicheschwächen

Was zählt schon Hunger, Müdigkeit,
gegen die Unabhängigkeit?
Durch die Gott unsern Geist befreit
von Trieben in der Fastenzeit
#geistigestärke

O Du fröhliche,
o Du selige,
gnadenbringende Fastenzeit.
in der der Gnädige,
alles Vergebende,
uns Ehrfurcht schenkt
und uns vom Teufel befreit.
#liebe

Führungslos

Führungslos sind die Muslime
und nicht nur im Orient.
Weil letztendlich kaum ein jeder
den Imam der Zeit erkennt.
#imamkhamenei

Faktisch ist es andersrum,
jeder ist sich selbst Imam,
Höchstens akzeptiern sie Führer,
ihres Lands, wie Erdogan.
#nationalismusistgift

Schlimmer noch sind die Araber,
insbesondre die Sunniten,
„Schia? Perser? Niemals!“ Aber:
Blind verfalln den Wahabiten.
#downwithksa

Meine Meinung: selber Schuld.
So endet das Elend nicht.
Zionisten habn Geduld und
denken sich „besser gehts nicht!“
#downwithisrael

Sicher ist nur, Gott sei Dank,
jede Krankheit lässt sich heilen.
Stirbt die Führungslosigkeit,
sterben auch die andren Leiden.
#imamkhamenei
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Des Pessimisten satanische Woche (gänzlich unislamisch)

Ach ya Montag, ach,
was bist Du für ein Tach!?
Zu wenig Schlaf gibst her
und ich, ich darf nicht mehr
bei der Familie bleiben
und muss zur Arbeit, weil wenn
ich drauf verzichte,
dann wird mit Nichte
mein Konto proppenvoll.
Und sag mir Montag, ach,
was ich denn dann noch hoffen soll!?
2.) Ach ya Dienstag ach,
was bist Du für ein Tach!?
Malocht hab ich gefühlt schon Tage,
doch wars erst einer, welch ne Plage!
Mit heute sinds noch ganze vier!
Nicht, dass ich den Verstand verlier!
Bin echt nicht zu beneiden,
bei diesen vielen Leiden.
Das Leben macht so keine Lust,
drum sag mir Dienstag, ach,
warum ich Dich erleben muss?
3.) Och ya Mittwoch och,
angeblich Mitte der Woch!
Wer diesen Käse ausgedacht,
der hat es wirklich mal geschafft
– weil er meint, dass der Dritte
von sieben sei die Mitte –
mir richtig zu versaun,
an jedem Mittwoch, ach
meine sonst so gute Laun(e)!
4.) Ach ya Donnerstach
was bist Du für ein Tach!?
Schon morgens denk ich: Geh vorbei!
Um elf denk ich es sei schon zwei,
ich hab kein Bock, ich will nicht mehr,
gibt denn die Woche sonst nichts her,
als Schlafen, Arbeit und zurück?
Bei diesem meinem großen „Glück“
werd ich an jedem Donnerstach,
gefühlt langsam verrückt.
5) Und: ach ya Freitag ach,
Du bist mir ja ein Tach!
Hab vier Tage auf Dich gewartet
und wie zum Hohn darüber startest
Du so, wies auch die andern taten,
mit früh aufstehen, Arbeit, warten,
auf einen wirklich freien Tach
und nicht allein dem Namen nach.
Und dann heißts noch, der Tag sei heilig!
Wers glaubt wird selig, wirklich, nein ich,
mag Dich eigntlich auch nicht leiden.
Ach ja Du Freitag, ach,
Dich würd ich auch sehr gern vermeiden.
6) Und dann ist Samstag, ach
um zehn bin ich erst wach.
Da hat man endlich wirklich frei
und schon der halbe Tag vorbei!
Vonwegen, Carpe Diem.
Da frag ich mich doch: wie denn,
kann ich ein schönes Leben kriegen,
wenn auf dem Weg nur Steine liegen?
Wie nutz ich denn bloß meine Zeit
an diesem Samstag, ach?
Ich glaub bei mir ists bald soweit.
7.) Und jetzt ist Sonntag, och nö!
Was für ne doofe Woch-ö!
Ist sie tatsächlich schon vorbei?
Kanns wirklich schon gewesen sein?
Mein Gott, was hast Du Dir gedacht?
Dass Du die Woche hast gemacht,
so, dass sie wirklich gar nichts bringt
und mir am Sonntag, ach,
die Lust und Freud am Leben sinkt.
150316_Zeit vergeht

Vier gewaltige Schritte

Gott, wer bist Du?
Und: Was gabst Du?
Welcher Zweck ist mir bestimmt?
Und was ist es,
in und um mir,
das mir Überzeugung nimmt?

Zu den Fragen:
Schwer zu sagen.
Zu der 1, sprich: Er ist eins.
Absolut gut
und von alldem,
was Er schuf, da brauch Er keins.

Zu der 2, nun,
was denn nicht?
Keiner kann die Gaben zähln.
Auch wenn ich tu,
als wenn ich
der sei, von dem sie ausgehn.

3, welch Ehre,
dürft ich sein,
Diener der Diener Hussains.
Gott gewähre,
dass hier ein
Zweck von meiner Schöpfung sei.

Viertens, tja,
da muss ich schweigen,
über Sünden spricht man nicht.
Gott hilf bitte
sie zu meiden,
schenk mir Tritte, hin zum Licht.

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